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21.12.2015, 16:28 Uhr | U.H,
Bericht von der 45. Sitzung der BVV-Mitte am 17. Dezember 2015
Integrationspreis / Kreuzung Genter Straße/Brüsseler Straße

Auf Grund von Problemen mit der Mikrofonanlage begann die letzte Sitzung des Jahres 2015 mit fast 15 Minuten Verspätung.

Nach der Begrüßung durch den BV-Vorsteher Diethard Rauskolb, CDU, wurde den Anwesenden vom Vorsitzenden des Sportausschusses Hans-Günter Mahr, SPD, die freudige Nachricht mitgeteilt, dass man beim jährlichen traditionellen Volleyballturnier des Bezirkes endlich die Rote Laterne abgeben konnte. Die Bezirksverordneten nahmen das mit viel Beifall zur Kenntnis.

Integrationspreis verliehen

Ebenfalls einer langen Tradition folgend, wurde der jährliche Integrationspreis verliehen. Ausgezeichnet wurden auch in diesem Jahr wieder zwei Preisträger.

Der erste Preisträger ist das Team der Berliner Stadtmission, die sich seit dem 29. November 2014  auf dem Gelände des  Poststadion in einer Traglufthalle um Kriegsflüchtlinge aus mehreren Ländern kümmern.

Beim zweiten Preisträger handelt es sich um den Verein InterAktiv e. V. Einen Verein, der, so ist es auch auf seiner Internetseite zu lesen,  „zur Förderung eines gleichberechtigten Lebens für Menschen mit Behinderungen“. Er setzt sich für ein Miteinander von Menschen unterschiedlicher Kulturen, mit und ohne Behinderungen ein.

Kreuzungsbereich Genter Straße/Brüsseler Straße sicherer machen

Interessant ist auch, dass ein schon am Vortag im Ausschuss Soziale Stadt, QM, Grünflächen und Verkehr behandelter und beschlossener Antrag der CDU-Fraktion, per Beschlussempfehlung nun auch vom Plenum beschlossen wurde.  (Siehe dazu auch den Bericht der 44. Sitzung!) Der unter der Drucksachen-Nr. 2352/IV laufende Antrag soll den Kreuzungsbereich Genter/Brüsseler Straße besonders für Nicht-Sehende und Sehbehinderte sicherer machen.

Während einer Kiezbegehung wurde u. a. auch dieser Kreuzungsbereich in Augenschein genommen. Dabei wurde festgestellt, dass zwar zwei der vier Ecken schon mit sogenannten Rillensteinen behindertengerecht gestaltet wurden. Von diesen zwei Ecken ist allerdings nur einer mittels einer Gehwegausweitung so gestaltet, dass dort das Parken nicht möglich ist. Hier der Antragstext im Original:

„Das Bezirksamt wird ersucht Möglichkeiten zu finden, den Kreuzungsbereich Genter Straße/Brüsseler Straße so zu gestalten, dass sowohl Sehbehinderte als auch Nicht-Sehende an allen vier Ecken die Möglichkeit haben, sich vor einer Querung innerhalb des Kreuzungsbereiches mittels am Boden eingelassener Rillensteine so zu orientieren, dass eine sichere Querung möglich ist. Dabei ist darauf zu achten, dass alle vier Ecken gleich gestaltet sind, sodass ein Parken in diesem Bereich verhindert wird. Hierfür würden Gehwegausweitungen an allen vier Ecken das bestmögliche Ergebnis bringen.“

Als Resümee kann man sagen, dass die letzte Sitzung des Jahres eine der ruhigeren war. 

aktualisiert von Christian Puck, 15.11.2017, 21:38 Uhr