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15.01.2014, 13:58 Uhr
Informationsabend mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Philipp Lengsfeld
So ganz unerwartet war die doch hohe Zahl der Gäste am 15. Januar beim Informationsabend mit dem Bundestagsmitglied für Berlin-Mitte, Dr. Philipp Lengsfeld, dann doch nicht. Schließlich ist es schon lange her, dass der Bezirk Mitte durch einen Kandidaten der CDU Im Bundestag vertreten ist.
Dr. Lengsfeld begann nach seinem Erscheinen auch sofort mit seinem Eingangsreferat. Natürlich war ihm noch immer seine Freude über den Einzug in den Deutschen Bundestag anzumerken. Vieles, was für ihn heute noch neu ist, wird in kurzer Zeit sicher zum normalen Alltagsablauf werden.

Dr. Lengsfeld ging zuerst kurz auf die an diesem Tag konstituierenden Sitzungen der Ausschüsse im Bundestag ein. Dem schlossen sich Ausführungen über die inzwischen abgeschlossenen Koalitionsverhandlungen mit der SPD an. Es würde an dieser Stelle sicher nicht ausreichend berichtet werden können, über welche Themen Dr. Lengsfeld nun etwas ausführlicher referierte. Aber es sei doch darauf hingewiesen, dass unter anderem folgende Punkte angeschnitten wurden. So wurde an erster Stelle auf die Energiewende eingegangen. Dem schlossen sich Berichte zum Mindestlohn, Mütterente sowie der Familienpolitik allgemein (hier besonders zu dem Betreuungs- und Elterngeld) an. Einen größeren Raum nahmen die Themen doppelte Staatbürgerschaft und Wohnungsbau ein. Auch wurde auch über die Sicherheitspolitik berichtet. Abgeschlossen wurden seine Ausführungen mit Anmerkungen zum Thema „Verlängerung der Legislaturperiode von vier auf fünf jahre“, der er positiv gegenüberstand.

In der anschließenden Diskussion wurde dann noch einmal das Thema doppelte Staatsbürgerschaft angesprochen. Es gab her gegensätzliche Ansichten, wobei besonders bezüglich der fehlenden Fachkräfte darauf hingewiesen wurde, dass es erhebliche Anstrengungen geben müsse, den Kindern in unseren Schulen eine bessere Ausbildung zukommen zu lassen. Diese wäre von Nöten, damit eine spätere Berufsausbildung erfolgreich sei.

Kritik kam auch beim im Koalitionsvertrag festgelegten Mindestlohn auf. Nicht minder wurde der fehlende Neubau von Wohnungen kritisiert, der allzu gerne auch von denen verhindert wird, die mehr Wohnungen für Einwanderer einfordern. Speziell wurde auf das aktuelle Beispiel, das Tempelhofer Feld hingewiesen.

Ganz allgemein wurde am Ende der Diskussion mehr Ehrlichkeit gegenüber dem Wähler eingefordert. Damit wurde dann auch ein interessanter Abend beendet. Benni Fritz, der durch die Veranstaltung führte, bedankte sich bei Dr. Lengsfeld noch einmal für sein Erscheinen und verabschiedete die Anwesenden mit einem Dank für ihr Kommen.

Uwe Hennig
aktualisiert von Kay A. Schink, 15.11.2017, 21:41 Uhr

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